| Am Anfang etwas Geschichte |
| "Metallbottich-Waschmaschine" Kapitel 6 |
Eine
technische Neuheit und Entwicklung in der Nachkriegszeit
war die Metallbottich-Waschmaschine. Diese machte es möglich,
das Waschen aus dem Keller, bzw. aus der Waschküche, in
die eigene Wohnung zu holen. Es war der Sprung in eine
leichtere Zukunft. Ganz perfekt w aren diese Maschinen noch nicht.
Weder die mit dem senkrechten Waschflügel, der in ständigem
Wechsel kurz rechts und links schwenkte, noch diese mit
Wellenrad. Immerhin waren diese Maschinen schon mit eine r
Heizung, Temperatur und Zeitschaltuhr ausgestattet.
Komfortable Geräte waren noch mit einer Ablaufpumpe,
oder einem Ablaufschlauch ohne Pumpe, ausgestattet.
Dieser wurde ggf. flach auf den Boden gelegt um die
Waschlauge in einer Schüssel aufzufangen |
| Und so funktionierte der Maschinentyp "Metallbottich-Waschmaschine": Nach dem Füllen mit dem Wasserschlauch, bzw. Eimer, wurde die Wäsche in den Bottich gelegt und das Waschpulver eingestreut.Dann wurde die Heizung eingeschaltet und man mußte am Thermometer die Temperatur überwachen. |
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| War die
gewünschte Temperatur erreicht, wurde die Heizung
abgeschaltet und die Zeitschaltuhr wurde auf Waschen
eingestellt. Je nach Wäscheart und Verschmutzungsgrad
betrug die Waschzeit bei Flügelmaschinen ca. 15 Minuten.
Bei Wellenradmaschinen ca. 5 Minuten. Dann wurde die Wäsche
von Hand ausgewrungen, oder mit einer Handkurbelwringe
oder Elektrowringe entwässert, ließ die Lauge ablaufen,
füllte erneut Wasser ein und spülte 2 bis 3 mal kalt
nach. Foto, Metallbottich-Waschmaschine: Lange, Berlin 1998 |
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| Homepage | gesch6.htm© | erstellt: 08.02.1999 | update: 29.10.2004 | URL:http://www.oldieWash.de | e-Mail: wolter-berlin@t-online.de |