| Waschhilfen |
| Max Schmidt, Saalfeld Saale, Schmidt's Patentwaschmaschine um 1908 |
Waschmaschinen von der Firma
Adam Schmidt aus Saalfeld (Thüringen) erleichterten bis um 1937
die Plackerei des Wäschewaschens. Aufgrund der starken Nachfrage
entstanden in Saalfeld noch weitere bedeutende
Waschmaschinenfirmen. Stellvertretend seien hier nur die von Adam
Schmidt und jene von Max Schaede genannt.
Der aus Speyer kommende Maschinenschlosser Adam Schmidt begründete
1888, in der Saalfelder Kaiserstrasse, die erste
Waschmaschinenfabrik.
1904 beschäftigt das Unternehmen bereits über 100 Arbeiter und
1908 wird schon die 200.000 Waschmaschine produziert. Aufgrund
des hohen Qualitätsstandards erringt die Firma auf d
er Thüringer Landwirtschafts- Industrie-
und Gewerbeausstellung eine Goldmedaille. Das mit dem Gerät
angebotenem Seifenpulver "Wäschermädel" trägt
sicherlich auch zum Verkaufserfolg bei.
Infolge des ersten
Weltkrieges (1914-1918) und die des starken Mitbewerbers Max
Schaede aus der gleichen Ortschaft, gerät das Unternehmen in die
Krise. Auch durch Kurzarbeit und Entlassungen lässt sich die
Krise nicht entscheidet verbessern. 1937, nach kurzer
wirtschaftlicher Erholung, stellen sich Unstimmigkeiten mit den
NS-Machthabern ein und es kommt das Aus für das Unternehmen
Schmidt. Doch Waschmaschinen werden in Saalfeld noch bis 1969
gebaut, wenn auch nun unter dem Namen: "VEB
Waschmaschinenwerk Saalfeld".
weitere Maschinen aus Saalfeld |
|||
Adam Schmidt |
|||
| Homepage | schmidt.htm © | erstellt:26.05.2005 | update: | URL:www.oldieWash.de | e-Mail: wolter-berlin@t-online.de |