Waschhilfen
Siemens Wäscheschleuderpatent um 1932

Wenn wir heute eine Wäscheschleuder benutzen, so tun wir dies mit einigem Selbstverständnis. Doch das Problem der Standfestigkeit von Wäscheschleudern war in den Anfangsjahren der Schleuderentwicklungen ein großes Problem. Die beim Schleudern auftretenden Fliehkräfte machten es erforderlich, Wäscheschleudern mit dem Fußboden zu verankern. Ein zentnerschweres Geaus Siemens Wäscheschleuderpatent 606855 aus 1932 Bildbearbeitung Günter Wolter, Berlinrät Wäscheschleuder  von der Firma Mai & Kuniss, Chemnitz, Baujahr 1922,           Foto Copyright: Günter Wolter, Berlinaus der Chemnitzer Wäschereimaschinenfabrik "Mai & Kuniss", gibt Zeugnis aus dieser Zeit. Sicherlich war dieses Gerät für den gewerblichen Bereich konzipiert, doch Siemens-Schuckert meldete für den Haushaltsbereich, am 26.2.1932 eine Wäscheschleuder zum Patent an, bei der die Fliehkräfte durch einen Federmechanismus gedämpft wurden und somit ohne Bodenbefestigung auskam.

In der Patenschrift 606 855 heißt es u.a.: "Die Federung kann dabei aus metallischen Federn bestehen, aber auch aus Gummi hergestellt oder als Membran ausgebildet sein. Bei dieser Anordnung werden infolge Fehlens irgendeiner starren Verbindung des Systems , sowohl Pendelschwingungen als auch Rüttelschwingungen, in welche Richtung sie auch vor sich gehen mögen, von der Federung aufgenommen, so daß sie auf das Außengehäuse nicht übertragen werden, die daher sowohl beim An- und Auslauf als auch im Betrieb ruhig stehenbleibt."

ENDE

 
 

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Homepage siems-2.htm © erstellt:27.11.2004 update: 07.12.2005 URL:http://www.oldieWash.de e-Mail: wolter-berlin@t-online.de